

Das naechste Herzklopfen wartete dann bereits 100km weiter, nachdem wir spontan zu einem Camp direkt im Delta fuhren. Seit langem galt es dabei wieder tiefste Sandpiste zu bewaeltigen, nur unterbrochen von ausgedenhnten Wasserpassagen. Scheinbar haben wir seit der White Desert in Aegypten – was Sandfahren angeht – nicht viel gelernt und so kamen auf 30km zwoelf Umfaller und zweimal Steckenbleiben im huefthohen Wasser. Dennoch war’s insgesamt natuerlich ein riesen Spass – und das naechtliche Konzert von Hippos und Froeschen unterm Sternenhimmel entschaedigte fuer die strapazioese Anreise.
Nach so viel Abenteuer erwartete uns in Namibia erstmal eine laaaaaangweilige Strecke (jedes “a” steht fuer 100km geradeaus und flach…). In den ersten beiden Tagen sahen wir in diesem riesigen Land weniger Leute als in einem durchschnittlichen aethiopischen Minibus. Der gesamte restliche Verkehr besteht aus gut ausgeruesteten europaeischen Camperfamilien in schicken 4x4s mit Zelt auf dem Dach und Kueche im Kofferraum. Der europaeische Einfluss hier wirkte auf uns eher befremdend. Alles wirkt sehr geordnet, statt rauchenden, lauten Trucks und Vieh treffen wir auf den Strassen in diesem Teil Afrikas auf Fahrradhelmpflicht, schmucke Alleen und Hupverbot. Der Weg durch den Souvenirshop in unserem Hotel – vorbei an der Kueche, aus der Apfelkuchenduft dringt – fuehrt in einen Biergarten. Der Laden gegenueber, neben der “Schlachterei”, verkauft “Lieder zum froehlich sein” von den Hoffmann Geschwistern. Und wie bisher ueberall in Namibia gehoeren die Hotels den Weissen, im Service sind ausschliesslich Schwarze. Wer das andere Afrika vermisst, kann Tours in “traditionelle Doerfer” buchen (“do the bushman’s walk and see San people in traditional dresses”). Wir lehnen dankend ab und wuenschen uns zurueck nach Loglogo in Nordkenia…

Von der Huette in die gute Stube: Das traditionelle Afrika ist scheinbar nur noch auf Bildern an der Wand zu finden.
Naja, auch das ist Afrika. Wir sind gespannt was hier noch auf uns zukommt und freuen uns auf die landschaftlich wohl spektakulaere Kuestenregion. Und dann natuerlich auf eine traumhafte letzte Etappe in Suedafrika.
Besonders freuen wir uns schon auf ein Wiedersehen daheim, wo wir am Fr., den 3. September in der alten Faehre in Lochau erste Fotos zeigen werden (Termin schonmal vormerken, mehr dazu in Kuerze). Bis dahin euch allen eine schoene Zeit und liebe Gruesse aus Namibia!
Elias und Clemens



Juhu!! Termin ist schon vorgemerkt!
Machnds no guat – wir freuen uns auf Euch!
Ka und Co
Von: Kathi, Christoph und die Mädels am August 4, 2010
um 5:59 pm
Hallo Jungs!
Wieder mal ein überaus interessanter Bericht! Ich hab zwar in letzter Zeit nicht mehr so fleißig im Gästebuch kommentiert, aber natürlich hab ich eure abenteuerliche Reise und die spannenden Geschichten ständig verfolgt.
Genießt noch die verbleibenden Tage/Wochen und natürlich alles Gute und viel Spaß für die letzte Etappe!
Lg aus Wien
Babsi
PS: Ich freu mich schon sehr auf die Dia-Party! Hab schon Urlaub genommen und bin somit von Anfang an dabei
Von: Babsi am August 5, 2010
um 8:20 am
3. September ist vorgemerkt! Hoffentlich muss ich nicht ewig arbeiten , will auf jeden Fall dabei sein!!!
Viel Spass und genauso viele Schutzengel wie ihr schon seit Beginn eurer Reise im Gepäck habt auch für eure letzte Etappe durch Südafrika!!!
Wir freuen uns schon auf euch!
Bi, Chri und Kon
Von: bianca, christoph und konstantin am August 5, 2010
um 10:21 am
……….könnt ihr euch vorstellen, dass ich mich vielleicht fast noch mehr auf euer “nachhausekommen” freue?
passt auch auf der letzten Strecke noch gut auf euch auf.
nochmals ein paar Schutzengel – und bis bald -
tausend Küsse
Ma
Von: ma am August 5, 2010
um 6:49 pm
Hi ihr Abenteurer. Hab eure blogs jeweils mit grossem Interesse verfolgt. Fast schade wenn wir nichts mehr von euren Abenteuern lesen können. Nun freue ich mich riesig auf den Bilderabend, der sicherlich wieder grosses Fernweh in mir erweckt.
Guten Endspurt und bis bald,…euer täntchen moni
Von: monika feuchtner am August 6, 2010
um 6:28 am
Hallo Ihr Beiden!
Danke für die tollen Berichte! Wir freuen uns auch schon sehr auf das Wiedersehen in der alten Fähre.
Macht´s noch gut, Josef, Eri und Klaus
Von: Josef am August 12, 2010
um 10:13 am
Wie ich euerem Bericht entnehme war das Bad im Okavango ein Einzelfall. Schade weil das Wasser war doch eigentlich gut temperiert.
Grüße vom Mitschieber
Von: Joachim am Dezember 18, 2010
um 12:48 pm